Das Wild im Griff – mit Kamera

Nicht nur im menschlichen Alltag kommen Wärmebildkameras immer häufiger zum Einsatz, sondern auch bei der Kontrolle von Wild finden sie dank ihrer praktischen Anwendungen immer mehr Anwendung.

 

Während sich Jäger früher stundenlang auch nachts auf die Lauer legen mussten, um Wild zu beobachten oder einen Eindringling ausfindig zu machen, können sie heutzutage auf modernste technische Errungenschaften zurückgreifen. Die Wärmebildkamera, häufig bei der Gebäudethermografie eingesetzt, kann bei nächtlichen Aufgaben sehr nützlich sein. Sie wird genutzt, um beispielsweise den Wildlauf während der dunklen Stunden zu dokumentieren oder um den Bestand zu zählen. Zur Jagd selbst, also befestigt an Schußwaffen werden die Wärmebildkameras nicht eingesetzt.

Erkundung des Reviers

Doch vielen Jägern ist bereits damit geholfen, dass sie sich ein exaktes Bild über ihr Jagdgebiet machen können. Häufig schleichen sich Eindringlinge ein, die Krankheiten einschleppen oder benachbartes Vieh in Gefahr bringen können. Wer nicht weiß, wie hoch der Bestand an Wildschweinen tatsächlich in seinem Gebiet ist, könnte erschrocken sein angesichts der tatsächlichen Zahl von ausgewachsenen Wildschweinen und Frischlingen. Schäden sind dann besser nachvollziehbar und der Jäger kann nun genau planen, in welcher Höhe Wild erlegt wird. Die Kameras gibt es auch als einfache Fotomodelle, die erst dann auslösen, wenn sich ein bewegliches Lebewesen in ihrem Visier befindet. Sie kann auch als normale Kamera genutzt werden – der Jäger kann also nach wie vor die Nacht im Wald verbringen und dabei zur Hilfe die Kamera einsetzen. Viele Modelle erfassen die Objekte über Meter hinweg, sodass einem sicheren Abstand nichts im Wege steht.

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