Neue Wärmebildkameras von Jenoptik und Dräger
Das Optikunternehmen aus Jena und die Lübecker Drägerwerke wollen in Kooperation Wärmebildkameras speziell für Feuerwehren und Rettungsdienste entwickeln. Die Geräte sollen bei Großbränden und bei der Suche von Verletzten zum Einsatz kommen. Temperaturen von minus 40 bis 1000 Grad Celsius müssen sie dabei aushalten können.
Die Kooperation war bereits produktiv: Die ersten gemeinsam entwickelten Kameras, für die Jenoptik die Infrarot-Module liefert, gingen gerade in Serienfertigung. Die abschließenden Arbeitsgänge erfolgen bei Dräger in Lübeck.
Das Unternehmen aus Jena verspricht sich von der Zusammenarbeit mit dem norddeutschen Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller neue Absatzgebiete – unter anderem bei Rettungs- und Hilfsorganisationen. Bisherige Abnehmer der Wärmebildtechnik waren vor allem die Industrie und staatliche Sicherheitskräfte.